Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse finden sie hier.
Sollten Sie Interesse an detaillierten Informationen zur Umfrage haben, schicken wir Ihnen die gesamten Ergebnisse gerne per mail zu.
Sollten Sie daran interessiert sein, die Ergebnisse in einer Arbeitsgruppe weiter zu entwickeln, teilen Sie uns dies bitte per mail mit.
Wir konfrontieren Entscheidungsträger mit den Ergebnissen
FSG-Personalvertreter Friedrich Jaki übergibt dem Präsidenten des steirischen Landesschulrates Mag. Wolfgang Erlitz die Ergebnisse der LehrerInnenumfrage 2008.
Erlitz und Jaki diskutieren die Anliegen der steirischen PflichtschullehrerInnen und welche Maßnahmen der Landesschulrat setzen könnte.
FSG-Personalvertreter Friedrich Jaki übergibt der steirischen Bildungslandesrätin Dr. Bettina Vollath die Ergebnisse der LehrerInnenumfrage 2008.
LR Bettina Vollath sagt dem Personalvertreter Friedrich Jaki zu: 650,000.-- Euro aus Mitteln des Landes Steiermark für Maßnahmen im Umgang mit verhaltensauffälligen SchülerInnen und für den Ausbau der Schulsozialarbeit zur Verfügung zu stellen.
Statement von LSI HR Thomann
Die Ergebnisse der durchgeführten Lehrer/innenbefragung haben mich in mehrfacher Hinsicht betroffen gemacht. Dass die Verwaltungsbelastung groß ist, war mir bewusst, aber dass sie in so hohem Ausmaß als belastend empfunden wird, wurde erst durch diese Erhebung offensichtlich.
Wir bemühen uns im Landesschulrat auf diese Tatsache Rücksicht zu nehmen. Leider ist es aufgrund der verschiedenen Verantwortlichkeiten nicht einfach. Eine Landesbildungsdirektion wäre schon aus diesem Grund eine wichtige Reformmaßnahme. Doppelgleisigkeiten bei den Erhebungen würden sich damit erübrigen.
Die pädagogische Datenerhebung ist uns sehr wichtig, weil wir damit viele anderen "kleine" Erhebungen vermeiden und außerdem Entwicklungen beobachten können.
Wir haben aber versucht, die Datenerhebung ein wenig "abzuspecken".
Dass KollegInnen wenig Anerkennung von den VertreterInnen der Schulbehörde erleben, ist das zweite Ergebnis dieser Befragung, das mich dazu anspornt, Verbesserungen anzuregen. Ich werde noch mehr in persönlichen Gesprächen mit KollegInnen positives Feedback geben, wenn ich erlebe, dass gute Arbeit geleistet wird. Ich werde diese Thematik aber auch mit BezirksschulinspektorInnen besprechen.
Statement von LSI Zoller
Zunächst danke ich für die Übermittlung der LehrerInnenumfrage. Die Ergebnisse decken sich weitgehend mit den von der Schulaufsicht durchgeführten Evaluierungen im Rahmen von strukturierten Schulbesuchen. Die zunehmend zu leistende Erziehungsarbeit vor allem im Bereich der Pflichtschule stellt eine besondere Herausforderung für LehrerInnen dar und die Schulen brauchen dringend vermehrt sozialpädagogische Unterstützung. In diesem Bereich sind uns andere Länder in Europa weit voraus. Was administrative Belastungen angeht, so darf ich versichern, dass seitens der Pädagogischen Abteilung für Pflichtschulen nur das erhoben wird, was unbedingt gebraucht wird und es wird durch unsere MitarbeiterInnen jedes Mal auch das damit verbundene zeitliche Ausmaß mitbedacht. Besonders freut mich, dass 85,6% der Kollegenschaft offensichtlich mehr als das gesetzlich verankerte Ausmaß an Fortbildung erbringt und das Angebot der Pädagogischen Hochschulen als recht gut eingestuft wird. Hinsichtlich einer regionalen Ausweitung eines fachbezogenen und sehr praxisorientierten Angebotes stehen wir mit den Hochschulen in engem Kontakt.
Die Personalvertreter Ingrid Pöltl und Friedrich Jaki übergeben den LandesschulinspektorInnen Buchebner, Thomann und Zoller die Umfrage und diskutieren mit ihnen die Ergebnisse.
Auch der Leiter der steirischen Schulpsychologie HR Dr. Josef Zollneritsch bekommt die Umfrageergebnisse.
Die Ergebnisse der Umfrage zum Bereich Fortbildung werden den Rektoren der Pädagogischen Hochschulen in der Steiermark Mag. Dr. Harb und Mag. Dr. Barones übergeben.
FSG-PersonalvertreterInnen Ingrid Pöltl und Friedrich Jaki waren ins Bildungsministerium nach Wien eingeladen um die Ergebnisse der steirischen LehrerInnenumfrage zu präsentieren und entsprechende Maßnahmen seitens des Ministeriums einzufordern.